Thriller-Time in Genf

Scène de Crime

Mein Thriller »Geneva Girl – Todesursache unbekannt« spielt bei den Vereinten Nationen in Genf. Natürlich will ich nicht behaupten, weltpolitisch den totalen Durchblick zu haben. Aber ich bin auch nicht blöd und im Intranet auf eine Sache gestoßen, die ziemlich eigenartig ist. Auch wenn das einigen Leuten nicht gefällt, werde ich der Sache nachgehen.

Völkerkundepalast in Genf
Jet d' Eau Genf
Konzert in der Assembly Hall

Auszug aus dem 1. Kapitel

9. März 2016

Mein Bildschirm wurde schwarz. Hektisch klickte ich auf die verschiedensten Tasten. Nichts. Das konnte doch nicht wahr sein! Der Bildschirm blieb schwarz. Nichts tat sich. Wann hatte ich den Text zuletzt gesichert? Hatte ich ihn überhaupt gesichert? Ich geriet in Panik. Wie immer, wenn ich unter Zeitdruck stand, gingen mir die Nerven durch. Wieviele Prüfungen hatte ich deswegen schon verhauen?

Meine Panikattacken waren legendär. Auch ein Grund, warum ich noch immer keinen Führerschein besaß. Nach drei vergeblichen Versuchen, die praktische Prüfung zu absolvieren, hatte ich es schließlich aufgegeben. Fahrrad fahren war sowieso besser fürs Klima. Ich musste ganz ruhig bleiben. Trotzdem ärgerte ich mich, dass mein Rechner ausgerechnet immer bei langen, komplizierten Texten streikte. Er war nicht gerade das neueste Modell und stürzte schnell mal ab. Doch ich konnte es mir nicht leisten, zu viel Zeit zu verlieren und mit den Übersetzungen in Verzug zu geraten …

For acces please press ok. Was sollte das nun wieder? Da ich anderweitig nicht weiterkam, klickte ich probeweise auf den OK-Button. Was sollte auch passieren, nun da der Computer wieder lief? Doch anstatt in das Hauptmenü zurückzukehren, öffneten sich hintereinander weitere Fenster mit neuen Dokumenten. Die Seiten schienen endlos. Seite für Seite huschte wie ferngesteuert über den Bildschirm. Es mussten hunderte sein. Erst nach wenigen Minuten verlangsamte sich der Prozess und ich konnte erkennen, dass auf den Seiten in roten Großbuchstaben das Wort CONFIDENTIAL stand. Endlich schien der Buchstabenreigen zu stoppen. Ich scrolle zurück zum Anfang und begann unwillkürlich zu lesen. Weiterlesen

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